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Presse

Oberösterreichische Nachrichten vom 22. Oktober 2001

 

Gerolltes Spanferkel und Handgranaten-Drinks im härtesten Schmankerl-Contest der Welt
LINZ/KÖLN. Die Spezialität kommt aus Oberösterreich, ist bundesweit in Haubenrestaurants bekannt und hat sogar den Gaumen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin erfreut: Spanferkel und Milchferkel der Marke "Grilly" von Landwirt Franz Grillmair aus Sipbachzell. 12000 dieser jungen Säue hat Grillmair vergangenes Jahr in die Mägen gebracht und damit einen Umsatz von zwölf Millionen S erwirtschaftet. Heuer sollen es 15 Millionen S sein und dazu soll Grillmairs Auftritt bei der weltweit größten Lebensmittelmesse Anuga in Köln, die Mitte vergangener Woche zu Ende ging, beitragen. Grillmair ist Erfinder des knochlosen Spanferkels und liegt damit im Trend der Convenience-Produkte, bei denen weniger Arbeit mehr ist. Dafür werden die jungen Säue ausgelöst, gewürzt, auf Wunsch gefüllt (manche schwören auf Bierbrezeln) und gerollt. Saukopf und Haxeln bleiben dran, damit das Spanferkel ein Spanferkel bleibt. Die Ferkelrolle ist gegrillt und, in Scheiben geschnitten verzehrbereit.

"Wir sind ein Nischenunternehmen!", sagt Grillmair und ist ein bisschen stolz. In Österreich und Südtirol ist der Hausruckviertler Marktführer. In Italien und Bayern erwirtschaftet Grillmair bereits 40 % seiner Erlöse.
Angefangen hat Grillmair vor sieben Jahren als steuerpauschalierter Landwirt mit zehn Ferkel pro Woche; jetzt als Geschäftsführer einer OEG sind es 200. Ein Sechstel der jährlich 12000 Jungsäue stammen von Grillmairs Hof, die anderen von Vertragspartnern. "Unser primäres Ziel ist es nicht weiterzuwachsen, sondern die Wertschöpfung zu steigern.", so Grillmair. Deshalb wurde mit Ferkelschinken der Sturm auf die Feinkosttheken von Spezialitätenhändlern gestartet. Die Keulen der acht Kilo leichten Tiere verwandelt der Nussbacher Fleischereibetrieb in eine zarte Schinkenversuchung.

PROST GAST & WIRT vom 6. Juli 2001

"Das Junge Oktoberfest wird das Gastro-Event des Jahres 2001"

Der Oberösterreicher Franz Grillmair hat mit seiner Marke "Grilly" das Spanferkel salonfähig gemacht. Jetzt hat er eine neue Idee rund ums Schwein kreiert, das "Junge Oktoberfest".

Herr Grillmair, was bedeutet die Marke "Grilly" für den Wirt und somit auch für den Gast?
"Grilly" ist eine junge Marke unter der "Junges Fleisch" mit garantiert österreichischer Herkunft produziert und vertrieben wird, und zwar österreichweit in der anspruchsvollen Gastronomie. "Grilly" ist sowohl auf Roh- als auch auf Halbfertigprodukte aus Milch- und Spanferkel spezialisiert. Weil unsere Schweine sehr jung geschlachtet werden, ist ihr Fleisch äußerst feinfaserig und ermöglicht durch die dünne Fettauflage eine besonders knusprige Schwarte. Charakteristisch für unsere Produkte ist außerdem die Symbiose zwischen der ausschließlich bäuerlichen Produktion und der professionellen Marketingschiene.

Sie haben mit Ihren Produkten bereits eine Vielzahl bekannter Gastronomiebetriebe beliefert.
Unser erster prominenter Kunde war der Stanglwirt in Going. Dann kam das Restaurant Steirereck, wo es uns gelungen ist, mit der zehnjährigen Tradition, der zufolge in diesem Wiener Nobelrestaurant kein Schweinefleisch auf den Tisch kam, zu brechen. Seither sind wir in der österreichischen Spitzengastronomie vertreten, von den Wiener Ringstraßen-Hotels bis zum Arlberg. Bei der Schi-WM in St. Anton speiste der russische Präsident Putin ein feines Spanferkel von "Grilly".

Wie sieht das Konzept Ihrer neuesten Idee, dem "Jungen Oktoberfest", aus?
Der Begriff Oktoberfest ist durchwegs positiv besetzt. Damit verbinden die Gäste Biergarten, Stimmung, Blasmusik, Lebensfreude und vor allem das Spanferkelessen. Dass wir dazu das richtige Bier - eben das original Oktoberfestbier von Löwenbräu - anbieten, versteht sich von selbst. Das "Junge Oktoberfest" soll sich in den nächsten Jahren als Inbegriff für die bodenständige Gastronomie im Spätsommer etablieren. Wir haben bereits viele Anfragen von Wirten aus ganz Österreich, die mit uns ihr spezielles "Junges Oktoberfest" veranstalten wollen.

Wie ist "Grilly" eigentlich entstanden?
Die Marke "Grilly" ist aus unserem Bauernhof im oberösterreichischen Sipbachzell erwachsen und hat sich zwischenzeitlich zu einem professionellen Produktions- und Vermarktungsunternehmen entwickelt, welches die Ferkel von mehreren Bauernhöfen bezieht. Der Verkauf und die Lieferung erfolgt über regionale Vertriebspartner.

Welche Schwerpunkte umfasst die Produktpalette von "Grilly"?
Diese erstreckt sich vom Spanferkel am Spieß über einzelne Teile wie Rücken oder Keule, Halbfertigprodukte wie Roulade oder Rollbraten bis zu Fertigprodukten, wie unseren original Beinschinken vom Spanferkel. Das Markenprodukt schlechthin ist das Partyferkel in verschiedenen Variationen. Es ist ausgelöst, gerollt und fixfertig gewürzt.
Speziell für das "Junge Oktoberfest" wurde die neue Linie mit der Bezeichnung "Bavaria" kreiert. Dazu gehören das Partyferkel oder die Roulade, jeweils mit original bayrischer Bierbrezenfülle und die "Junge Weißwurst" vom Spanferkel.

Und wie kommt der Wirt nun zu seinem "Jungen Oktoberfest"?
Wer bereits "Grilly"-Kunde ist, informiert sich bei seinem Lieferanten. Ansonsten würde ich empfehlen im Internet www.grilly.at anzuklicken.

Welches Gericht, fernab vom Ferkel, essen Sie gerne und welchen prominenten Tischgast würden Sie dazu einladen?
Ich liebe Pizza und Süßspeisen, wie Eispalatschinken oder Topfenstrudel. Als prominenten Tischgast würde ich Ottfried Fischer wählen und mit ihm bei einem Mehlspeisessen über Spanferkel und Wiesenbier diskutieren.